Bericht des Aufsichtsrats

Im vergangenen Geschäftsjahr nahm der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erneut mit großer Sorgfalt wahr. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Regelmäßige und anlassbezogene, schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands haben uns zeitnah und umfassend über die Lage des Unternehmens informiert, insbesondere über die Geschäfts- und Finanzlage, die Personalsituation, die Investitionsvorhaben sowie Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen und organisatorischen Entwicklung. Regel­mäßig tagten wir, wie bisher, zu ausgewählten Punkten auch ohne den Vorstand.

Für das Unternehmen bedeutende Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Vorstandsberichte ausführlich erörtert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden hinterfragt und vom Vorstand im Einzelnen erläutert. Zu den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands gaben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung unser Votum ab. Über die ­intensive Arbeit im Plenum und in den Ausschüssen hinaus standen insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende wie auch weitere Aufsichtsratsmitglieder in vielfältigem Kontakt mit dem Vorstand, um sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und wesentliche Geschäftsvorfälle zu informieren sowie Fragen der Strategie, der Planung, der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance zu beraten.

Im Berichtszeitraum traten keine Interessenkonflikte bei Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern auf, die im Bericht des Aufsichtsrats offenzulegen wären.

Schwerpunkte der Arbeit im Aufsichtsratsplenum und in den Ausschüssen

Zentrale Themen unserer Beratungen mit dem Vorstand waren die Vorbereitung der Strategieüberarbeitung sowie die Fortentwicklung der Unternehmensorganisation. Die Analyse des ­Geschäftsverlaufs in den Segmenten und Regionen bildete einen weiteren Schwerpunkt, ebenso umfangreiche Investitionsvorhaben an verschiedenen Standorten. Kontinuierlich setzten wir uns überdies mit der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens sowie den Perspektiven ausgewählter Marktbereiche auseinander.

2014 fanden vier turnusmäßige Aufsichtsratssitzungen statt. Gegenstand regelmäßiger Beratungen im Plenum waren die Entwicklung der KSB Aktiengesellschaft und des Konzerns, vornehmlich die Auftragseingangs-, Umsatz-, Ergebnis-, Vermögens- und Beschäftigungslage, die aktuelle wirtschaftliche Situation, die Strategie sowie Investitions-, Desinvestitions- und ­Akquisitionsprojekte. Eingehend beschäftigten wir uns mit den weltweiten Service-Aktivitäten und ihrem weiteren Ausbau. Angesichts der Vielzahl von Akquisitionen in den letzten Jahren galt unsere Aufmerksamkeit deren systematischer Integration; in wenigen Fällen struktureller Schwierigkeiten entschlossen wir uns, dem Vorschlag des Vorstands auf Veräußerung der ­betroffenen Einheiten zuzustimmen.

Auf welchen Wegen KSB das für die nächsten Jahre geplante Wachstum realisieren kann, ließen wir uns vom Vorstand regelmäßig ausführlich darstellen, einschließlich der zugrunde liegenden methodischen und strategischen Überlegungen. In diesem Zusammenhang notwendige ­Investitionen haben wir vor einer erforderlichen Freigabe stets kritisch hinterfragt und ihre Umsetzung begleitet. Der Aufsichtsrat gab in diesem Zusammenhang weitere Mittel frei, um die Gießerei im deutschen Werk Pegnitz schrittweise zu modernisieren. Mehrfach befassten wir uns mit dem Status der umfangreichen Erweiterungsarbeiten bei unserer US-Tochtergesellschaft GIW Industries, Inc.; diese werden sich über mehrere Jahre erstrecken. Die planmäßige Inbetriebnahme neuer Fertigungsanlagen am französischen Standort La Roche-Chalais erwarten wir dagegen noch in diesem Jahr. Für den Erhalt eines bedeutenden chinesischen Auftrags über die Lieferung von Pumpen bedurfte es, wie mehrfach berichtet, des umfangreichen Ausbaus der lokalen Fertigungseinrichtungen. Nach Abschluss dieser Arbeiten ließen wir uns über den Status der Auftragsabwicklung vom Vorstand fortlaufend berichten; die erfolgreiche Durchführung des anspruchsvollen Projekts wird die Marktposition von KSB nachhaltig stärken. In einigen Ländern waren der Beginn oder die Ausweitung von Geschäftsaktivitäten mit dem Erwerb von Immobilien verbunden; dabei erörterten wir jeweils die langfristige Wirkung solcher Maßnahmen.

Angesichts des fortschreitenden Wandels im Energiesektor befassten wir uns weiterhin mit den Auswirkungen dieser einschneidenden Marktbewegungen auf unser Geschäft. Die hierzu vom Vorstand vorgestellten Überlegungen unterzogen wir einer kritischen Prüfung; dabei galt unser besonderes Augenmerk der qualitativen Bewertung entsprechender Maßnahmen sowie deren jeweiliger Umsetzung. Im Fokus stand in diesem Zusammenhang die gesamthafte Optimierung der Fertigungskapazitäten innerhalb unseres internationalen Produktionsverbunds.

Wiederholt Gegenstand der Tagesordnung war die Fortentwicklung unserer Unternehmens­organisation. Besondere Aufmerksamkeit widmeten wir in diesem Zusammenhang dem Fortgang der 2013 initiierten konsequenten Neuausrichtung unserer internationalen und welt­weiten vertrieblichen Aktivitäten auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Daneben nahmen wir die Reduktion der Anzahl der Konzerngesellschaften in Angriff; neben einer Straffung der Kommunikationswege versprechen wir uns davon den Rückgang administrativer Aufwände. Der regelmäßig vom Vorstand erläuterte Stand der Maßnahmen zur Fortentwicklung unserer wertebasierten Unternehmenskultur bildete einen weiteren zentralen Gegenstand unserer Betrachtungen. Das vom Vorstand in diesem Zusammenhang vorgestellte neue System zur Personal­beurteilung und -entwicklung eröffnet Möglichkeiten zur kontinuierlichen Steigerung der Performance von Mitarbeitern und Unternehmen.

Im September trat der Aufsichtsrat zu einer Sitzung am Standort Bremen zusammen. Ausführlich erörterten wir dort die Hintergründe der vorangegangenen unerwarteten Abschwächung der für das Berichtsjahr veröffentlichten Umsatz- und Gewinnziele: Neben negativen Effekten aus dem gesamtwirtschaftlichen Marktumfeld trugen dazu nicht unerhebliche Einmal- und Restrukturierungskosten bei. Als Ergebnis befürworteten wir eine Reihe von Maßnahmen, die wir intensiv mit dem Vorstand diskutierten. Unverzüglich wurde etwa mit Arbeiten zur Aktua­lisierung unserer strategischen Zielsetzungen begonnen, um neuere Marktentwicklungen darin genauer abzubilden. In Bremen machten wir uns überdies ein Bild vom dortigen erfolgreichen Geschäftsverlauf und den modernen technischen Anlagen. Ferner informierten wir uns über ausgewählte Produkt- und Funktionsbereiche des Konzerns. In der Dezember-Sitzung erörterten wir die Neuordnung unseres globalen Produktionskonzepts, wie oben bereits erwähnt, welche sukzessive weiter detailliert werden soll. Daneben standen der Verlauf des zu Ende gehenden Geschäftsjahres und die Planungen für das Folgejahr im Mittelpunkt der Beratungen. Um die Binnenorganisation des Aufsichtsrats zu straffen, lösten wir den Planungs- und Finanzausschuss zum Ende des Berichtsjahres auf und integrierten dessen Aufgaben in die übrigen Ausschüsse. Diese wurden hierfür teilweise neu besetzt und mit gestärkten Beschlusskompetenzen ausgestattet.

Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben arbeitete der Aufsichtsrat 2014 mit sechs Ausschüssen. Sie bereiten sowohl Beschlussfassungen als auch besondere Themen zur Erörterung im Plenum vor. Darüber hinaus treffen sie – soweit gesetzlich zulässig – in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich eigene Entscheidungen. Diese Aufteilung hat sich in der praktischen Arbeit ­bewährt. Die Ausschussvorsitzenden berichten in den Plenumssitzungen regelmäßig und umfassend über die Inhalte und Ergebnisse der Arbeit in den Ausschüssen.

Im Vorfeld der Neuwahlen von Anteilseignervertretern im Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung, zuletzt am 14. Mai 2014, bereitet der Nominierungsausschuss die entsprechenden Wahlvorschläge des Aufsichtsrats vor; dafür trat er im Berichtsjahr einmal zusammen. Bei der Suche und Evaluierung geeigneter Kandidaten, die über fachliche Expertise und Industrie­erfahrung verfügen sollen, ist die längerfristige Nachfolgeplanung ein wesentlicher Gesichtspunkt.

Der Planungs- und Finanzausschuss tagte im Berichtsjahr viermal. Er beschäftigte sich mit der Unternehmens- und Investitionsplanung sowie der finanziellen Lage des Unternehmens. Vor dem Hintergrund unerwarteter Abweichungen des aktuellen Geschäftsverlaufs von den kommunizierten Zielsetzungen diskutierte der Ausschuss eingehend Möglichkeiten zur Verbesserung der einschlägigen Vorschauprozesse sowie zur Einleitung geeigneter operativer Gegenmaßnahmen. Der Ausschuss begrüßte die hierzu vom Vorstand vorgestellten Überlegungen.

Der Ausschuss Unternehmensentwicklung befasst sich mit wechselnden Themen von jeweils grundsätzlicher Bedeutung. In vier Sitzungen im Berichtsjahr behandelte er besonders die ­Gebiete Strategiecontrolling, Produktionsmanagement und Innovation sowie wiederholt größere Investitionen, so etwa in Frankreich und Nordamerika. Die Diskussion der Entwicklung ­bestimmter Marktbereiche stand ebenso auf der Tagesordnung wie die Begleitung von Akquisitionen. Hinzu kamen Fragestellungen im Rahmen der Strategieüberarbeitung. Weitergeführt wurden die Überlegungen für eine optimierte, zuverlässige Guss-Versorgung unserer Fertigungsstandorte sowie die Begleitung der hierfür eingeleiteten Maßnahmen. An den Ausschusssitzungen nahmen neben den verantwortlichen Vorstandsmitgliedern häufig die Leiter der zuständigen Fachabteilungen teil.

Der Personalausschuss hielt im Berichtsjahr vier Sitzungen ab. Er behandelt hauptsächlich Fragen der Vorstandsvergütung einschließlich der Ausgestaltung der jeweiligen Anstellungsverträge sowie sonstige Vorstandsangelegenheiten. Entscheidungen zur Vorstandsvergütung trifft das Aufsichtsratsplenum, wobei der Ausschuss regelmäßig vorbereitend tätig wird. Außerdem diskutierte das Gremium Personalentwicklungsfragen mit der Zielsetzung, Vorstands- und sonstige Führungspositionen vorrangig aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die Ausschussmitglieder nahmen auch 2014 an regelmäßigen Veranstaltungen mit Mitarbeitern verschiedener Führungsebenen teil, um den unmittelbaren Gedankenaustausch zu fördern. Rechnung getragen wurde in diesem Zusammenhang der gewachsenen unternehmerischen Ausrichtung der dem Vorstand unmittelbar nachgeordneten Führungsebene.

An den vier Sitzungen des Prüfungsausschusses nahmen stets der Finanzvorstand sowie mehrfach der Abschlussprüfer teil. Der Ausschuss erörterte in erster Linie den Jahres- und Konzernabschluss 2013, die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und der Innenrevision sowie die Wirksamkeit und Weiterentwicklung des Risikomanagements und der Compliance-Organisation. Das Gremium bereitete insbesondere die selbstständige Prüfung der Abschlüsse, der Lage­berichte und des Gewinnverwendungsvorschlags durch den Aufsichtsrat vor. Darüber hinaus legte es auch Schwerpunkte für die externe Abschlussprüfung 2014 fest. Ferner diskutierte der Ausschuss mit dem Vorstand den Halbjahresfinanzbericht für das Berichtsjahr. Dem Plenum unterbreitete der Ausschuss einen Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers durch die letzt­jährige Hauptversammlung und beauftragte diesen entsprechend mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014. Die Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers wurde gemäß Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex eingeholt und das Fortbestehen der Unabhängigkeit überwacht. Im Zuge der Ausschreibung des Abschlussprüfungsmandats für das laufende Geschäftsjahr analysierte der Ausschuss die eingehenden Angebote und unterbreitete dem Aufsichtsrat sodann einen Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers durch die diesjährige Hauptversammlung. Das Gremium befasste sich zudem mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Wirksamkeit des internen Kontroll- und Revisionssystems.

Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG musste im vergangenen Geschäftsjahr nicht einberufen werden.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Der Aufsichtsrat hat die Entwicklungen der Corporate-Governance-Standards im abgelaufenen Geschäftsjahr fortlaufend beobachtet. Über die Corporate Governance bei der KSB Aktien­gesellschaft berichten Vorstand und Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB. Am 17. September 2014 gaben sie gemeinsam eine aktualisierte Entsprechenserklärung nach § 161 AktG ab und machten diese den Aktionären auf der Website der Gesellschaft zugänglich. Den Empfehlungen des Kodex entspricht die KSB Aktiengesellschaft bis auf wenige Ausnahmen.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung 2014

Die Abschlussunterlagen nebst dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanz­gewinns sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugegangen. Sie wurden im Prüfungsausschuss am 17. März 2015 sowie im Aufsichtsratsplenum am 25. März 2015 intensiv behandelt und vom Vorstand jeweils ausführlich erläutert. Der Abschlussprüfer nahm an den Beratungen beider Gremien teil, berichtete über die Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat den nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der KSB Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2014 sowie den auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2014 nebst dem Vorschlag des ­Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft.

Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg, Zweigniederlassung Frankfurt am Main, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der KSB Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2014 sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2014 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Die dem Abschlussprüfer vom Prüfungsausschuss für das Berichtsjahr aufgegebenen besonderen Prüfungsschwerpunkte umfassten im Wesentlichen: Verifizierung der Werthaltigkeitsprüfungen für Finanzbeteiligungen sowie ausgewiesener Geschäfts- oder Firmenwerte – insbesondere der Validität der Bewertungsprämissen – sowie der ordnungsmäßigen Bilanzierung und Darstellung von Restrukturierungsmaßnahmen. Über seine Feststellungen zu diesen Prüfungsschwerpunkten erstattete der Abschlussprüfer schriftlich und mündlich Bericht.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu Jahresabschluss, Konzernabschluss, Lagebericht und Konzernlagebericht. Gemäß der Empfehlung des Prüfungsausschusses billigt er die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse; der ­Jahresabschluss ist damit festgestellt. Den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns der KSB Aktiengesellschaft, insbesondere die angesichts des deutlich gesun­kenen Jahresergebnisses verringerte Dividende, hält der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung für angemessen; er schließt sich ihm an.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Den vom Vorstand nach § 312 AktG aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 hat der Abschlussprüfer ebenfalls geprüft und diesem Bericht den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

  1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
  2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“

Vorstandsbericht und Prüfungsbericht wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig überlassen und waren auch Gegenstand der Beratungen im Prüfungsausschuss sowie im Plenum. Der Abschlussprüfer nahm an den Beratungen beider Gremien teil, berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Sowohl auf Empfehlung des Prüfungsausschusses als auch nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung im Aufsichtsratsplenum erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und gegen die ­Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat

Der langjährige Vorstandssprecher, Herr Dr. Wolfgang Schmitt, schied planmäßig zum 30. Juni 2014 aus. Das Aufsichtsratsmandat von Herrn Dr. Hermann Nestler endete mit Ablauf der letztjährigen Hauptversammlung wegen Erreichens der Altersgrenze. Als Nachfolger wählte die Hauptversammlung Herrn Dr. Jost Wiechmann. Daneben legte Frau Sigrid Maurer ihre Mitgliedschaft im Aufsichtsrat nach langjähriger Amtszeit zum 31. Dezember 2014 nieder. An ihrer Stelle wurde Frau Birgit Mohme durch Beschluss des Amtsgerichts Ludwigshafen vom 10. Dezember 2014 ab 1. Januar 2015 zum Aufsichtsratsmitglied bestellt. Der Aufsichtsrat dankt den Ausgeschiedenen für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen aller Konzernunternehmen dankt der Aufsichtsrat für ihre erneut konstruktive und engagierte Arbeit im abgelaufenen Jahr.

Frankenthal, den 25. März 2015

Der Aufsichtsrat

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